Kriegsgefangenenpost und Abgabenlast

gebc3bchrenfreie-kriegsgefangenen-postWenn Sie als Kriegsgefangener der Alliierten Post versenden, so ist diese nach Welt Postvertrag und HLKO kostenlos zu transportieren.

Da wir immer noch keinen Friedensvertrag haben und wir kein souveräner Staat sind ist das, was die “Deutsche Post” (wem gehört sie überhaupt?) wohl eher unter Handelsrecht/Privatrecht statt jus cogens (Haager Land Kriegs Ordnung HLKO) zu sehen? Jus cogens bedeutet “zwingendes Recht”. Es bricht jegliches Landes oder staatliches Recht, Vorschriften oder Ordnungen sowieso. Haager Landkriegsordnung Artikel 46 besagt ein Einziehungs- und Pfändungsverbot des Eigentums und ein Plünderungsverbot Artikel 47 und ff. im besetzten Gebiet. Was aber passiert hier wirklich?

Es lohnt auf jeden Fall, sich mal die HLKO genau anzuschauen, auch was die Besoldung der Kriegsgefangenen betrifft…

Vielleicht fällt es Ihnen an Hand dieses Beispiels nicht mehr so schwer zu begreifen, in welchem Status wir uns befinden oder sagen wir besser, wie die Welt in Privathand, unter Privatgesetze (AGB’s) verbracht werden soll, man Recht, Völkerrecht, Grundrechte und Abkommen willkürlich beugen will. Nehmen Sie es lediglich als Aninformation und hinterfragen Sie.

froschMan kann sich auch die Frage stellen, in wie weit die 70-80% unserer Steuer und Abgabenlast überhaupt der Haager Landkriegsordnung entspricht. Zumal die Abgabenlast im 2. Reich (Kaiserreich) für die Verwaltung nur sehr moderat gewesen ist. Dort zahlte man erst bei einem Einkommen von ab 100.000 Mark bis höchstens 4% Steuern. Das entsprach dem Gegenwert von ca. 500 kg Silber (Einkommen pro Jahr). Vergleichen Sie das bitte mit der heutigen Ausplünderei, wenn man Ihnen das Kaiserreich als besonders menschenunfreundlich herbei reden und unsere “Verwaltung” als unabkömmliche “Schutzmaßnahme für unsere Interessen” und “Sicherheiten” verkaufen will.

Frösche werden eben auf kleiner Flamme gekocht, Sie wissen schon warum… – und vor allem wie lange diese Flamme schon brennt?…

Downloadlink des von Susanne Verena auf https://wissenschaft3000.wordpress.com veröffentlichten und frei verwendbaren Briefaufklebers. Unsere Erfahrungen besagten, daß das Anbringen und Beschriften auf eine andere Art zu bewerkstelligen ist. Setzen Sie die Postleitzahlen in eckige Klammern und oben, wo normalerweise die Briefmarke hingehört schreiben Sie handschriftlich das Datum mit Ihrer Unterschrift. Zumindest wurde das früher so gehandhabt und hat bei uns in Selbstversuchen so funktioniert. Den Briefaufkleber oben links oder unten links angebracht. Klicken Sie die Grafik an, damit Sie sich den Bogen mit den Aufklebern herunter laden können.

 

gebc3bchrenfreie-kriegsgefangenen-postRechtsbehelf:

Beitrag darf gern übernommen und weiter verbreitet werden und stellt natürlich keine Rechtsberatung dar. Die Angabe Herkunft und Quellenverlinkung reicht.

Be Sociable, Share!
Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Allgemein, Autarkie, Berichte, Dokumentationen, Feuilleton, News, Recherche und Hintergründe abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Kommentare zu Kriegsgefangenenpost und Abgabenlast

  1. NichtDeinErnst sagt:

    Kriegsgefangene??? Echt jetzt????

  2. Luzifer sagt:

    “Die drei anwesenden Herren wurden furchtbar unfreundlich mit mir”

    Was denn sonst? Du hast versucht, Dir mit Lügen Leistungen zu erschleichen.

  3. Wahrsager sagt:

    Ganz unterschiedliche Erfahrungen von mir: Normale Briefe fast immer problemlos – bis auf einen der 6!!!!!! Wochen brauchte… der ist vermutlich in einer Post(bank)filiale durch alle Etagen gewandert und schließlich beim Justiziar auf dem Schreibtisch gelegen bis der aus Kur zurück war 😀
    Bestes Ergebnis bisher: ein 2kg Päckchen (gerade noch schmal genug für den Schlitz des großen Postkastens am Bahnhof) an meinen Schwiegersohn in ÖSTERREICH -》Laufzeit: 2Tage…
    Schlechteste Ergebnise: ein Brief direkt in der Post(bank)filiale eingeworfen lag am nächsten Tag mit Aufkleber ‘ungenügend frankiert’ in meinem Hausbriefkasten.
    Der Aufkleber ließ sich jedoch rückstandslos abziehen und der Brief ging am nächsten Tag -im freistehenden Postkasten am Bahnhof eingeworfen- klaglos zum Adressaten.

    Das schlechteste Ergebnis brachte ein Brief mit einem Taschenbuch als Inhalt: der Adressat verweigerte weil Nachporto erhoben wurde und ich sollte es gegen Begleichung der Nachgebühren in der hiesigen Post(bank)filiale auslösen.

    Gewappnet mit einem Bündel Ausdrucke mit Kopien von HLKO, internationalem Weltpostvertrag, Bundesgesetzblatt und StGB lief ich dort am Schalter auf um freundlich aufzuklären und die kostenlose Zustellung der Sendung einzufordern.

    Die drei anwesenden Herren wurden furchtbar unfreundlich mit mir, sagten sie könnten es weder zustellen lassen noch ohne Ablaßzahlung an mich aushändigen. Meine Zitate aus den Gesetzen ließen sie kalt: ich solle mich damit an die Post wenden, sie seien nur die POSTBANK und handelten lediglich im Auftrag und nach Anweisung der Post.
    Erst in diesem Moment fiel mir auf, das sich das gute alte ‘Postamt’ irgendwann unbemerkt in eine POSTBANKFILIALE verwandelt hatte und dem Posgtelb der Namensschildchen ein Wenig Rot, Blau und BANK hinzugefügt wurde.

    Ich war von dieser Entdeckung so perplex, daß es mir nicht mehr einfiel daß das StGB ausdrücklich auch die von der Post nur beauftragten erwähnt, welche eine Postunterdrückung begehen wenn sie Post nicht gesetzmäßig aushändigen.

    Ich habe in dieser Situation klein beigegeben, nur darauf bestanden daß meine Gesetzesauzüge in Klarsichthülle der bestrittenen Sendung angeheftet wurden (was in meinem Beisein geschah) und habe dann die Annahme verweigert – darauf gespannt wie die Post damit umgehen würde.
    Das war vor einem halben Jahr, die Sendung blieb verschwunden und ich habe nichts mehr davon gehört – klarer Rechtsbruch.

  4. ANette sagt:

    Hallo! Seit vielen Monaten versende ich nun die Post auf die Art, nur bei Kunden und Rechnugnen hab ich mich nicht ran getraut, geht dann doch zu weit.
    ABEr anfangs erst einige Test gemacht, ging immer. Da ich wg. eines Umzugs meine Bücher bei Amazon verkaufe, habe ich nun auch immer so verschickt. Dort gab es nun zum 2. Mal Theater, die eine Dame sollte 1,93 nachzahlen und die andere nun 4,10 EUR für die Post. Ich habe dort immer relativ unauffällige kleine Aufkleber drauf gemacht, da stand nur “Kriegspost” oder “Kriegsversehrtenpost”.
    Woltle nicht, dass es so sehr ins Auge springt. ABER sonst schreibe ich das von Hand drauf. Hab das bei Behörden (Finanzamt, Gericht, Handelsregister etc. pp) überall genutzt, sogar auf 2 Weihnachtskarten.
    Künftig werde ich wohl die § drauf schreiben müssen, das sollte der § 16 nach HLKO sein, die Post ist wohl auch zu dumm, die Mitarbeiter richtig anzulernen. Mit dem Paket ist das der Hammer, werde es testen, wenn das klappt, bringe ich künftig die Briefe in die Post, wenn die abgestempelt werden, dann MÜSSEN die die transportieren und es gibt kein Nachporto mehr. Finde ich ärgerlich, denn die Menschen sind verwirrt und es dauert länger. Büchersendungen nehmen die tlw. DREI WOCHEN Zeit raus. Unverschämt. Denn die kostet auch GELD!
    Vielleicht nimmt das Überhand und die sidn genervt, aber GÜLTIGES Gesetz ist ja noch immer RICHTIGER, als die geltendenden und ungültigen § der BRiD

  5. Hornburg Andreas sagt:

    Es heisst wirklich Kriegsgefangenenpost und es funktioniert.
    oben rechts wo die Briefmarke hin kommt schreibt man.Kriegsgefangenenpost und gleich darunter Gebührenfrei. Bei dem Absender sowie bei dem Empfänger ist die Postleitzahl in eckige Klammern zu setzen.
    Und das tolle ist….der Brief kommt Portofrei an.

  6. Alfred Haarder sagt:

    @kopfsalat54
    Wenn man das Wort für Wort übersetzten würde, hätte Dein Übersetzer recht.
    Es gibt aber auch umgangssprachliche Redewendungen wie “Wir Deutschen haben mal wieder die Arschkarte.” Nicht deutsch Sprechende rätseln dann, ob die Ärsche der Deutschen eine eigene Visitenkarte haben oder so dick sind, daß man eine Landkarte von ihnen braucht, oder so attraktiv, daß man Eintrittskarten dafür verkauft.
    In Wirklichkeit ist aber gemeint: “Wir haben mal wieder das Nachsehen, sind benachteiligt, ausgetrickst, übervorteilt.”
    Ich habe jedenfalls “Prisonnier du courrier de guerre” in den Google-Übersetzer eingegeben und erhielt als Übersetzung “Kriegsgefangenenpost.

  7. Pingback: Kriegsgefangenenpost in der Bundesrepublik - Weltpostvertrag - 7SG-Blog

  8. Herbert Bruhnke sagt:

    ja wird wohl stimmen, habe eben gerade einen Brief bekommen mit besagter Marke und alles war bestens.
    Gruß Herbert

  9. kopfsalat54 sagt:

    Liebe Leute,
    ich habe mich noch mal bei einem Übersetzer erkundigt, der mir bestätigt:
    Prisonnier du courrier de guerre heißt auf Deutsch GEFANGENER DER KRIEGSPOST.
    Ist das wirklich so gemeint?
    herzlich Salat im Kopp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*